Donnerstag, 13. August 2020
Notruf: 112

Hohes Einsatzaufkommen im Juli 2020

Der Juli gestaltete sich für unsere Helfer heuer besonders einsatzreich. Im Schnitt klingeln unsere Meldeempfänger etwa 18-20 Mal pro Monat, im Juli sind wir mit insgesamt 38 Einsätzen und 349,97 Mannstunden fast auf die doppelte Anzahl gekommen.

Hätte heuer das Siedlerfest stattgefunden, müssten noch 15 Sicherheitswachen verbucht werden.

Am Monatsersten wurden gleich fünf Notrufe gemeldet, ein PKW war an diesem Tag unter anderem in das Schaufenster eines Geschäftes gefahren. Der Gefahrenbereich wurde großflächig abgesperrt.

An den Regentagen wurden wir verstärkt wegen Unwetterschäden gerufen. Eine Markise drohte in der Rathausstraße von einem Balkon im 1. Obergeschoss herabzustürzen, diese war zuvor aus der Verankerung gebrochen. Im Wiesenweg krachte ein morscher Baum auf die Fahrbahn und zog einen darunter geparkten PKW in Mitleidenschaft. In der Rothschwaige wurde nach den starken Regenfällen ein starker Wassereintritt im Gebäude gemeldet, zuvor fanden Renovierungsarbeiten auf dem Dach statt. Ein undichter Antennenfuß konnte als Ursache ausfindig gemacht und provisorisch durch uns abgedichtet werden.

Bei mehreren Verkehrsunfällen, unter anderem mit Beteiligung durch einen Bus, mussten die Gefahrenstellen abgesichert werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden im weiteren Verlauf aufgenommen und die verletzten Fahrzeuginsassen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Einer der Unfälle ereignete sich unmittelbar vor unserem Gerätehaus im Kreuzungsbereich zur Falkenstraße.

Der 13. Juli forderte unsere Helfer beim Wohnungsbrand im Wachtelweg. Hier unterstützen uns die Kameraden der Feuerwehren Dachau, Günding und Eschenried. 35 Mann waren rund 2,5 Stunden mit den Arbeiten gebunden.

Auch in den darauffolgenden Tagen wurde das Objekt durch uns noch mehrmals angefahren – ausgelöste Rauchmelder in den umliegenden Wohnungen taten ihren Dienst.

Insgesamt sieben Wohnungen mussten wir im Laufe des Monats für den Rettungsdienst zugänglich machen, bei allen Anforderungen bestand Gefahr im Verzug. Nicht immer können Patienten nach einer Verletzung oder körperlichen Einschränkung die Wohnungstüre selbständig öffnen – dann rücken unsere Einsatzkräfte mit Sperrwerkzeug zur Akutöffnung mit an. Nicht immer finden Einsätze dieser Art einen positiven Abschluss. Erst kürzlich wurde nach einer Öffnung für den Rettungsdienst eine verstorbene Person aufgefunden.

Wir sind gespannt was der August mit sich bringt. Stark für Dich – noch stärker mit Dir!